Reise

Das ist nun der komplette Reisebericht. Ich wünsch Euch viel Spass beim lesen und wer dadurch vielleicht Lust auf Tansania bekommen hat ist herzlich Willkommen selbst die Reise anzutreten!

This is the final journal of my travel. Enjoy reading it and who feels now like visiting it by himself is highly welcome to start the journey.

Ja, nun versuche ich die Reise in Worte zu packen, um Euch einen kleinen Eindruck davon zu geben. Dabei werde ich mich auf einige Highlights beschränken, da es sonst zu viel werden würde. Wer mehr erfahren will, ist ab August herzlich eingeladen bei mir vorbeizuschauen, um von mir mehr zu hören.

I try to write down what happend on my travel through Tanzania to give you an impression of it. I will point out some highlights otherwise it will be way too much. You are welcome to visit me back in Germany in August and I will tell you more about it!

Wie schon beschrieben fing alles in Kigoma an. Der Ort liegt wunderschön am Lake Tanganika, welcher den tiefsten Punkt Afrikas besitzt. Die erste Nacht verbrachte ich auf einem Campingplatz an einem einsamen Strand. Von dem norwegischen Besitzerehepaar wurde ich mit in die Stadt genommen, wo ich andere Freiwillige kennenlernte, die mich zu sich für die nächsten Tage einluden. Diese arbeiten auch an einer Secondary School, die jedoch deutlich schlechter ausgestattet ist als unsere Schule. Es war sehr interessant zu sehen wie diese Ihre Aufgabe sehen und auch bewältigen.

It started with Kigoma, a town next to the Lake Tanganika where there is also the deepest point in all Africa. The first night I spent at a campingground next to a lonesome beach. The norwegian couple who owns the place took me to the center where I met some other volunteers who invited me to there place. They also work at a secondary school which is not as well equipped as mine. It was very interessting to see how they see there task and try to volunteer there.

Nach Kigoma begab ich mich auf den Weg nach Mbey, eine Stadt noch weiter im Süden des Landes. Der Weg dorthin war beschwerlich, aber sehr spannend und wieder mit wunderbarer Landschaft. Es gab immer mehr Felsen und Hügel zu sehen und man fuhr direkt im „Urwald“ auf unbefestigter Straße. Einmal sind sogar Affen mitten auf dem Weg gesessen. Da dort selten Busse verkehren, bin ich per Anhalter mit einem Truck mitgefahren. Als wir abends auf halber Strecke halt machten, ging ich mit Ihnen noch Abendessen und danach in eine Unterkunft direkt an der Grenze zu dem kleinen Nationalpark Katavi. Am nächsten Morgen bin ich dann von Grunzgeräuschen aufgeweckt worden, wie sich heraustellte waren das Nilpferde, die im angrenzenden Fluss schliefen. Auf einem Gefangenentransporter ging es dann weiter nach Mbeya.

The way to Mbeya in the south was rough but very nice.  The landscape is so beautiful. More and more Rocks and Hills were to see and we drove through the „rainforest“ on a gravel road. Even ome monkeys were sitting on the road. As there are not so many buses I was travelling by hitchhiking a truck. Half the way to Mbeya we stoped close to the Katavi National Park and had some dinner together and afterwards they searched for a guesthouse for me. Next moring I was waken up by grunts. It was the Hippos sleeping in the river next to the guesthouse. On a prisonerstransport I went to Mbeya.

Man sieht schon, wieviele Freiwillige in diesem Land sind, denn auch in Mbey kam ich bei solchem unter. Dieser arbeitet in einer Secondary School, jedoch als Computerlehrer. Wie ich finde eine Superaufgabe, vor allem wenn man sieht, wie für viele der Computer ein noch völlig unbekanntes Objekt ist. Natürlich habe ich mir auch die Umgebung bei einer Wanderung angeschaut und bin mit einer wunderbaren Überaschung belohnt worden. Mit den Bergen vor Augen machte ich mich auf den Weg zu einem Gipfel, da ging es quer durch Felder und so kam ich auch in Kontakt mit den Einheimischen, die ich mit meinem kleinen Kiswahili und Hand und Fuß versucht habe nach dem Weg zu fragen. Je höher ich kam desto weniger Menschen gab es und auf einmal war ich in einem Urwald, mit viel Vogelgezwitscher, der Weg wurde immer schmaler und verwachsener bis ich auf einmal an einer kleinen freien Fläche stand, direkt am Abgrund zu einem rießigem Kratersee. Das war wunderschön und ich würde Euch gerne ein Foto davon zeigen, aber wie Ihr ja schon gelesen habt, wurde mir meine Kamera gestohlen.

You see how many voluteers there are. As I stayed in Mbeya at a volunteer at a secondary school as well. He is teaching computer I thing a very good project especially when you see how unknown a computer is to most of them. For sure I had a look around and so I started a walk straight up a hill next door. With my little Kiswahili I asked the workers on the field for the path up to the hill. Even some children followed me and tried to show me the way. The higher i came the less people there were and suddenly i was in a rainforest surrounded by birds singing. The path narrowed and then there was an open space and i stood on the edge of an crater with a huge lake. What a surprise! I would love to show you some pictures of it but on the way to Kigoma my camera got stolen…

Nach drei Tagen bin ich nach Matema Beach, an den Lake Nyasa der nur ein paar Busstunden von Mbeya entfernt ist, gefahren. Dort traf ich, wer wundert sich, wieder auf Entwicklungshelfer. Diesmal zwei Medizinstudentinnen die in dem örtlichen Krankenhaus helfen. Wiederum sehr spannend zu erfahren, wie Sie das Leben und die Arbeit in Tansania erleben. Die Verhältnisse in dem Krankenhaus sind schon sehr einfach und es gibt auch nicht allzuviele Geräte. Sie meinten, dass vor allem in dieser Gegend HIV ein großes Problem ist, da hier die Vielehe noch üblich ist und die Aufklärung noch nicht so gut ist wie in manch anderen Gegenden. Ein Rießenbonus Ihrer Arbeit ist eindeutig, dass Sie direkt am Lake Nyasa leben und somit am Feieraben in diesem Baden können. Aus diesem kommen im Übrigen die meisten Aquarienzierfische. Eine tolle Kulisse: Sandstrand, sauberer großer See und Berge im Hintergrund.

After three days I left to Matema Beach at the lake Nyasa, which is close to Mbeya. Guess what; yes I met by accident some other volunteers. This time medcine students who were helping in the regional hospital. It was very exciting to see how they think of the life and work in Tanzania. The state of the hospital is quite basic and there are also not so many equippment available. They told me that especially in this are HIV is a big problem as there is still polygamie common and also the knowledge is not so good about HIV. A big plus to there work is that they are located directly next to the lake and after work they can jump into it! A great view: Sandy beach, clear huge lake and mountains in the surrounding!

Die Reise ging weiter zu unseren anderen Freiwilligen vom BDKJ nach Mbinga und Peramiho. Dort konnte ich mich von meinen Magenproblemen erholen und so manche kulinarischen Genüsse genießen. Wer mehr über die anderen Freiwilligen wissen will, schaut einfach auf einen der Links auf der rechten Seite vorbei.

I went on to the other volunteers of my organisation to Mbinga and Peramiho. Ther I could have a rest of my stomachrumours and get some good food.

In Masasi, meiner nächsten Station traf ich den Leiter des dortigen Colleges welches Medical Officers ausbildet. In Tansania gibt es einmal das normale Medizinstudium und zum anderen die Ausbildung zum Medical Officer. Diese wurde eingeführt, zum einen da es einen chronischen Ärztemangel gibt und zum anderen, da das Studium sehr teuer ist und sich nicht viele sich dieses leisten können, um ärmeren eine Möglichkeit zu geben in diese Berufsrichtung zu gehen. Masasi selber ist ein ganz normaler Ort, aber vor meiner Haustüre gab es einen rießigen Felsen, von dem man eine hervorragende Sicht über die Landschaft hatte und auch den Sonnenuntergang bewundern konnte.

In Masasi my next stop I stayed with the head of the college for Medical Officers. Here in Tanzania there is on the one side the study for Medicine which is more expensive and therefore not so easy to acces for a lot of people and on the other side the college for Medical Officers. This apprentorship is cheaper and is established in East Africa to solve the problem of lack of Doctors. Masasi itself is a normal city but in front of the door there was a big rock from which I had a great view and a wonderful sunset.

Am anderen Ende von Tansania angekommen, in Mtwara, besuchte ich weitere Freiwillige des BDKJ. Sie arbeiten bei Schwestern in einem Montessorikindergarten. Da jedoch gerade Ferien waren, hatten Sie viel Zeit für mich und wir konnten abends zur Erstsemesterfeier der St Augustinuniversität gehen. Mtwara liegt am Meer und natürlich ließ ich mir das nicht entgehen! Dort aß ich auch zum ersten Mal in meinem Leben Oktopus.

On the otherside of Tanzania in Mtwara I met some more volunteers of the BDKJ. They work together with the sisters at a Montessorikindergaten. As there where holidays they had a lot of time and we could go to the prty of the firstsmesters of the St Augustin University. Mtwara is next to the ocean and for sure I jumped into it.For the first time in my life I ate Octopus. Nice.

Das nächste Ziel sollte Mafia Island sein, eine kleine Insel im Indischen Ozean, nahe dem Festland. Und wie kommt man auf so eine Insel, entweder mit dem Flugzeug, oder mit dem Schiff. Natürlich wählte ich das Schiff, aber ich wusste noch nicht was mich erwartete. Zunächst musste ich ein stück weiter in den Norden mit dem Bus nach Kilwa, von dort wurde mir gesagt, legen Schiffe nach Mafia ab. In dem Ort traf ich per Zufall auf einen Kapitän eines Daws (dass sind kleine Segelschiffe, die Fracht transportieren). Da er ein wenig Englisch sprach begannen wir uns zu unterhalten und dabei erwähnte er, dass er nach Sansiabr fahre und mich ja mitnehmen könnte und auf Mafia absetzen könnte. Das Angebot konnte ich nicht abschlagen, wann kriegt man denn schon einmal die Möglichkeit das richtige Seemannsleben in Tansania zu erfahren. Mitten in der Nacht wurde die Fracht, Holzbretter, geladen und als am frühen Morgen die Flut kam, ging es los. Ohne Motor, nur mit einem Segel, begann die Reise. Da wir schlechten Wind hatten (Kaskasi) kamen wir nur sehr langsam voran. Aber das machte nichts. Es war einfach wunderbar, diese Ruhe und Naturverbundenheit mit den Menschen dieses Landes zu erleben. Zu essen gab es Reis oder Ugali (Maismehl gekocht mit Wasser) mit frisch gefangenem Fisch. So verbrachte ich Heilig Abend unter dem Sternenzelt und hatte ein besinnliches Weihnachten. Am 25.12. gab es dann auch ein Festessen, da wir noch langsamer vorankamen, lief das Fischen umso besser. Nach drei wunderbaren Tagen auf See kamen wir bei Mafia an. Ein kleinse Fischerboot nahm mich mit auf die Insel.

Next destination was Mafia Island in the Indian Ocean. How to get there, by plane or by boat. Sure I decided to take the boat but not a normal one. In Kilwa I met a captain of a daw ( a small sailingboat for cargo) how told me he gonna sail to Zansibar and could take me and drop me at Mafia. Sure I took the offer and off we wen. During the night the loaded the cargo and early in the morning the sail was set. As there was a bad wind (Kaskasi) we could sail only very slow but that didn’t matter. It was so nice to dicover the life of the sailors and the quiet and peace of the sea. For food we had Rice or Ugali (maizfour boiled in water) with fresh fish. So I spent Chrismas Eve under the stars and on 25. we had a real nice meal. As the wind was very low we were sailing very slow but for fishing this was the best! After three wonderful days on sea we arrived at Mafia. A small fisherboat took me to the Island.

Auf Mafia angekommen bin ich zunächst zur Hauptstadt Kilindoni, dort konnte ich den Hafen, Strand mit Mangrovenbäumen und Affen, Fischermarkt und Stadtleben anschauen. Auf der anderen Seite der Insel ist ein Ort namens Utende, dort gibt es einen wunderschönen Strand und auch die Möglichkeit zu Tauchen und Schnorcheln. Eine Vielzahl von Fischen aber leider nicht so viele Korallen gibt es zu bewundern. Aber ein absoluter Höhepunkt war das Schnorcheln mit den Walhaien. Die größten Fische die es gibt, völlig friedlich und faszinierend neben Ihnen herzuschwimmen.

On Mafia I first went to Kilindoni there I could visit the harbour, the beach with the mangroovetrees and some monkeys, the fishing market and the citylife. On the other side of the Island there is a village called Utende with nice beaches and some places for scubadiving and snorkeling. Plenty of fishes but only some few coralls are there to see. An absolut highlight was the snorkeling with the whalsharks. These are the largest fish in the sea and totally peacfully. So you can snorkel next to them.

Nach Mafia ging es weiter nach Dar Es Salam, der inoffiziellen Hauptstadt von Tansania. Da ich große, dreckige, laute Städte nicht so gerne mag, gefiel mir natürlich Dar nicht ganz so gut. Im YWCA untergekommen traf ich nette Reisende, mit denen ich dann auch zusammen Neujahr verbracht habe, welches hier gar nicht so besonders gefeiert wird, also ohne Feuerwerk usw. Gratuliert hat man sich aber trotzdem und die Feier war auch sehr lustig.

Then I went to Dar Es Salam the inofficial capital of Tanzania. As I don’t like big, noisy, dirty cities I didn’t like it too much. I stayed in the YWCA and met some nice travellers with whom I spent new years eve. It is not celebrated as in Europe. It was a party but no fireworks and only a little cheering at midnight. It was fun anyway.

Von Dar ging es an einem Tag ca. 1200 Kilometer nach Mwanza. Ein ehemaliger Lehrer unserer Secondary School studiert dort Medizin und so konnte ich bei Ihm im Studentewohnheim übernachten. From Dar to Mwanza it was a 1200 kilometer drive. I met a teacher from our school who now studies Medicine and could stay in the hostle for students.

Etwas ganz besonders waren der nächste Tag: Ein weitere Lehrer wohnt nur knappe zwei Std von Mwanza entfernt und er lud ich zu sich nach Hause ein, um seine Familie kennzulernen. Da konnte ich mal wieder die unglaubliche Gastfreundschaft kennenlernen. Es wurde rießig aufgekocht und und seine Mutter adoptierte mich als 4. Sohn. Das war wunderschön und ich fühlte mich wie Daheim!

Something very special was the next day: Another teacher from y secondary school invited me to visit his homevillage close to Mwanza and his family. This was so speacial and I was so warmly welcome at there place that even his mother adopted me as her fourth son. They prepares me a huge meal and I really felt like home!

Ja und von Mwanza ging es dann mit einem kurzen Zwischenstopp in Ngara nach Rulenge zurück!

From Mwanza I went back to Rulenge with a short stop in Ngara!

Leider gibt es nur ganz wenige Fotos, die von Leuten gemacht wurden, die ich auf der Reise getroffen habe. Sobald ich diese habe, werde ich versuchen sie hochzuladen.

There are only a few pictures people took I met on the way and as soon as I receive them I will try to post them. Euch allen nochmal ein gutes Neues Jahr und Danke für Euer Interesse an meinem Jahr in Tansania!

I wishyou all a happy new year and thank you for your interest in my year in Tanzania!

Euer

Rupert

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Published in: on November 26, 2010 at 5:00 pm  Schreibe einen Kommentar  

Fußball und mehr

Die Jatrophaseife ist tatsächlich zum Verkauf! Wer eine kaufen will, oder Ideen zum Vertreib hat, bitte bei mir melden!!

Wie ich Euch erzählt habe, waren am Wochenende Wahlen, aber es hat sich auch anderes getan.

As i was writing at the weekend there were the elections but there were also some other things happening.

Ein sehr beeindruckendes und tolles Ereignis hat sich ja schon beim vorletzten Artikel angekündigt: Die Rulenge Fußballmannschaft hatte ein Fußballmatch und ich war mit dabei, nicht nur als Zuschauers, sondern als Spieler. Das allein war ja schon spannend, aber die Fahrt dorthin war auch noch sehr abenteuerlich. Das Spiel wurde an einem Ort nahe der Grenze zu Burundi ausgetragen,  ca. 60 km von Rulenge entfernt. Wie bekommt man eine komplette Mannschaft und ca. 50 Zuschauer dort hin? Ja, mit einem LKW und alle Leute auf der Tragfläche. Das gute daran war, dass man so hervorragend die Landschaft beobachten konnte und einig wilde Vögel und eine wunderbare hügelige Landschaft beobachten konnte. Auch die Spielfelder sind hier ein wenig anders als in Dt. Kein englischer Rasen, ein abgegraster Erdplatz mit gelegentlichen Resten von kleinen Büschen und Kuhmist, so sehen die Plätze auf dem Dorf aus. Das Spiel war natürlich überaus spannend. Es war das 1/4 Finale eines Regionalen Turniers und bis kurz vor Spielende stand es noch unentschieden. Nachdem der Gegner relativ hart gegen mich gespielt hat, was zu ein bis zwei Schürfwunden geführt hat, und eine gute Torchance vom Torhüter des Gegners vereitelt wurde bin ich ausgewechselt worden. Das Publikum war natürlich begeistert, dass ein „Mzungu“ im Spiel war und jede Aktion wurde lautstark kommentiert. Nach meiner Auswechslung gelang unserer Mannschaft tatsächlich noch zwei Tore. Also waren wir im Halbfinale. Die Heimfahrt im Laster war dann natürlich super, alle waren froh dass wir gewonnen hatten. Am folgenden Mittwoch war dann das Halbfinale in Rulenge. Was für eine Aufregung im Dorf: Das Spielfeld wurde präpariert und umzäunt. Wer zuschauen wollte, musste 300Tsh zahlen (15  Eurocent). Auch das Spiel verlief zunächst super. Gleich in der 2. Minute konnte ich das Führungstor erzielen!! Was für ein Jubel! Dann gelang uns sogar noch ein zweites Tor. Leider gings dann mit unserer Leistung bergab und der Gegner konnte am Ende mit 4:2 Triumphieren. Trotzdem war das natürlich eine tolle Erfahrung für mich und es hat wahnsinnig Spaß gemacht in einer Mannschaft mit den Einheimischen zu sein.

As I already mentioned in the last post there was a footballmatch of the Rulenge Team and I was not only wtching I was playing for the team. As this was a match away already the travel there was amazing. How to bring a whole team and around 50 spectators to the village close to Burundi around 60 km away? You take a truck and put all the people on the back. This was very nice because like that I was able to see the beautifull hilly landscape, see some wild birds and enjoy the wind in my hair. And the playingground is also a little different then you know. There is no english lawn, it is a earthfield with some leftovers of small bushes and from cows… The match itself was very exciting. I was playing from beginning and had some chances. But the opponents were playing very hard against me you can see on my knees… As well the spectators were watching me very closely and were commentating every movement I was doing. So it was a draw until close to 90 minutes. But after I was substituted we scored. And the final result was a 2:0. What a cheering! The ride home was very cheerful! As this was the 1/4 final of a regional tournament the 1/2 final was following on the next wednesday. This was in Rulenge. What a exciting happening. The field was nicely prepared and fenced and you even had to pay an entrancefee (300Tsh around 15 Eurocent). We were starting very well and I scored in the first few minutes. What a cheering. The „Mzungu“ scores for their team. And we even scored a second time but then it changed and in the end we lost 4:2. Anyways, it was a very exciting expirience for me and I really enjoy beiing in the team!

Natürlich ist auch noch anders hier geschehen:

Some other things happenend as well:

Ich habe meinen Stoff in der Schule fertig gehalten, rechtzeitig vor Beginn der jährlichen Tests, die die Schüler zur Zeit bearbeiten müssen. Wenn sie diese abgeschlossen haben, müssen sie noch ihre Formulare fertig ausfüllen und können dann in die Ferien gehen. Der Unterricht war in jeder Klasse verschieden, jedoch habe ich festgestellt, dass es bei einigen Schülern noch Verständigungsprobleme gibt, da sie mein, bzw. allgemein Englisch nicht so gut verstehen, dies aber nicht bemerkbar machen. Außerdem merke ich, dass die Schüler einen harten Tag haben, da sie schon um 5.00 Uhr morgens! aufstehen müssen und dann durchgehend bis abends Programm haben. Da kann man gar nicht wirklich böse sein, wenn man während dem ach so spannenden Matheunterricht mal eindöst…

In school I finished the topics just in time before the anual tests every pupil has to do right now. When they are finished they have to collect some formulars and then they can go for holidays. The teaching was different in every class but I realised that for some pupils it is not easy to understand my, or even english in general. So they can’t follow the period but don’t show it. As well I see that they have a hard day. They start at 5 am and finish their day at 10 pm most of the time busy with some work. So it is no wonder some fall asleep during my very exciting mathematicsperiod…

Nun ja, die Slackline begeistert die Schüler immernoch und es gibt schon ein paar, die richtig gut darauf sind. Das macht richtig Spass, mit ihnen zu slacken!

Playing the slackine is still a good thing and some of them are already very good in it! It is a lot of fun to slack together with them.

Am 15.11 habe ich dann noch einmal Bruder Lorenzo in Murugaragara besucht. Dieses mal unter der Woche, da ich sehen wollte, wie er mit den Dorfbewohnern zusammen arbeitet. Als ich ankam, traf ich Ihn auch auf der „Bananenplantage“ die von der Gemeinde gemeinsam unter Anleitung von Bruder Lorenzo bearbeitet wird. Natürlich habe ich auch gleich mit geholfen beim Unkraut jäten. Dabei konnte er mir auch gleich noch zeigen, was sie sonst noch für Projekte haben. Es werden Eukalyptusbäume angepflanzt und natürlich auch die Jatrophapflanze, die gerade anfängt zu Blühen. Nach der Arbeit, gehen dann alle Arbeiter zum Gelände der Brüder um gemeinsam sich zu unterhalten, die Arbeit zu besprechen und wie diesmal geschehen, eine erste Frauengruppe der Kirche in Murugaragara zu gründen. Dazu gibt es natürlich auch einheimisch gebrautes Mais-, bzw. Teebier… Danach wurde ich noch zum Mittagessen eingeladen und es ergab sich wieder eine tolle Unterhaltung!

On the 5th of nov I visited Brother Lorenzo in Murugaragara again. This time during the week so I could see what he is doing there. As I arrived i met him in the bananaplantation working together with a group of around 30 villagers. Sure I helped working and while working he explained me that he tries to show them how to plant properly and what else projects he is doing. For example he is planting eucalyptustrees and for sure the jatrophaplant which is now already blooming. Ater work all meet at his place for discussion and this time to start the first female groupe of the church. And there we were all drinking some local maize ande teebeer… After that we were having lunch and were talking very nice!

So, das wars mal wieder

That’s it

Euer/Yours

Rupert

Published in: on November 17, 2010 at 5:29 am  Schreibe einen Kommentar  

Wahlen in Tanzania

If someone wants to know some more abot the election in Tanzania and doesn’t understand german, please contact me and I will answer your questions!

In diesem Artikel schreibe ich über die Wahlen in Tansania, natürlich sind dies alles meine persönlichen Ansichten, die ich durch Gespräche und dem Verfolgen der Medien erhalten haben und können nicht als offizielle Angaben gewertet werden.

Ein geschichtsträchtiges Ereignis hat am 31.10.10 in Tansania stattgefunden: Es wurde gewählt und was das Geschichtsträchtige daran ist, dass die Oppositionsparteien zum ersten Mal eine gewichtigere Rolle spielen. So hatte die Regierungspartei bei den Wahlen vor 5 Jahren noch 80% aller Stimmen im Parlament inne. Und auch der Präsident Jakaya Kikwete wurde mit sehr hohem Stimmanteil damals gewählt.

In Tansania werden die Parlamentsabgeordneten, der Präsident und die Chancellors (die Bezirksabgeordneten) direkt gewählt.

Wie schon erwähnt gab es bei diesen Wahlen zu ersten Mal eine stärkere Opposition, vor allem von der Partei Chadema, aber auch die Partei CUF konnte einige Stimmen gewinnen. Da ich leider noch keine offiziellen Daten zum Ergebnis habe, gebe ich mich hier mit den Zahlen, die man hier so im Allgemeinen hört zufrieden. Somit verlor der Präsident ca 20% der Stimmen im Vergleich zu den letzten Wahlen, d.h. er wurde mi ca 60% der Stimmen gewählt. Im Parlament konnte die Partei von Kikwete ca. 230 Sitze erreichen, die Oppositionspartei Chadem ca. 45 und CUF ca. 30. Man sieht also, dass die Mehrheit immernoch klar bei der CCM lieg, sich aber im Vergleich zu 2005 einiges getan hat. Dies liegt wohl auch daran, dass die Regierung in den letzten Jahren nicht Ihre Wahlversprechen eingehalten hat und viele keinen Fortschritt im Land sehen.

Mir wurde erzählt, dass die Wahlen im großen und ganzen sehr gut abgelaufen sind und auch frei und gerecht waren, jedoch muss auch erwähnt werden, dass es ein paar Kritikpunkte gab.

Da die Wahlbeteiligung bei nur 42% lag, sagen viele, dass der Präsident Kikwete ja nur von ca. 25% der Bevölkerung gewählt wurde…

Ein weiteres Problem direkt bei den Wahlen ergab sich durch die Neueinführung von Wahlregistrierungskarten; jeder der zur Wahl berechtigt war, erhielt eine Registrierungskarte, auf der auch eine Nummer stand. Anscheinend gab es am Wahltag damit Probleme, da nicht alle Leute die sich registrieren haben lassen auf den Wahllisten vor Ort aufgelistet waren. Somit konnten diese nicht Wählen. Dies ist angeblich auch einer der Kritikpunkte der Internationalen Wahlbeaufsichtigung. Da dies aber zum ersten Mal eingeführt wurde, besteht die Hoffnung, dass dies nur Anlaufschwierigkeiten und bei der nächsten Wahl sich verbessern.

Als nächstes ist zu erwähnen, dass die Wahlkommission nicht frei und unabhängig ist, da diese vom amtierenden Präsidenten ernannt wird. Viele Leute befürchten auch, dass dies ein Grund sein könnte, warum die Ergebnisse nicht die Wahren sind. Dieser Zweifel wird dadurch noch verstärkt, dass die offizielle Bekanntgabe der Ergebnisse sich unnötig um einige Tage verspätet hat. Daher gab es auch einige Tumulte in den zwei größten Städten Tanzanias, Dar es Salam und Mwanza. Wie gesagt, dies sind nur Spekulationen und keine offiziellen Angaben.

Gestern gab es dann aber auch noch eine erfreuliche Nachricht: Zum ersten Mal ist der Parlamentssprecher in Tansania eine Frau: Anne Makinda (CCM). Sie wurde mit 74,2% der Stimmen im Parlament gewählt.

Die nächsten Tage, sollte dann auch der Präsident seine offizielle Rede an die Nation halten, bisher hat er nur inoffiziell in den Medien belkannt gegeben, dass alle Parteien nun zusammenhalten und zusammenarbeiten sollen. Schöner Spruch…

Als letztes noch eine kleine Anekdote aus meiner persönlichen Wahlerfahrung: Am Wahltag waren wir alle natürlich sehr gespannt, wie die Wahlen hier ablaufen, deswegen wollten wir in der gegenüberliegenden Primary School vorbeischauen, in der die Leute zum Wählen gehen sollten. Angekommen hatten wir leichte Verständigungsprobleme, nachdem uns dann eine Wahlhelferin doch verstanden hatte, dass wir nur uns umschauen wollten, sind wir in dem Gelände ein wenig rumgelaufen. Zur Gewährung der Sicherheit, waren auch einige bewaffnete vermutlich Militärbeamte auf dem Gelände. Als er uns 4 Weisse sah, war er wohl ein wenig irritiert und wusste nicht genau was er von uns halten solle. Somit kam er auf uns zu und machte uns auf Kiswahili eindeutig zu verstehen, dass wir nicht willkommen auf dem Gelände waren. Das war eine etwas komische Situation. Was ich in den kurzen Momenten auf dem Gelände sehen konnte, zeigte mir jedoch, dass es wohl stimmt, dass die Wahlen frei und gerecht abliefen, da alles fast so aussah wie bei Wahlen in Deutschland.

Auf der Internetseite der Deutschen Welle habe ich noch einen sehr schönen Artikel gefunden. Wer sich dafür interessiert ist hier der Link.

Noch einmal sei erwähnt, das die Angaben nur meinen persönlichen Erfahrung entspringen und keinen Anspruch auf Korrektheit besitzen.

Euer

Rupert

Published in: on November 13, 2010 at 5:36 am  Comments (2)