Changes

Hallo meine treuen und auch neuen Blogleser!

Wie die Überschrift schon sagt, gab es einige Änderungen in dem letzen Monat, seid wir wieder zurück in Rulenge sind. Da wir ehrlich gesagt mit der Arbeit in der Schule nicht wirklich ausgelastet waren, haben wir schon die ganze Zeit nach alternativen gesucht, um mehr aus der Zeit zu machen, die uns hier in Tansania zur Verfügung steht. Wie Ihr ja schon gelesen habt, bin ich z.B. öfters mal in den kleinen Ort Murugaragara gegangen, um dort die Arbeit von Bruder Lorenzo zu sehen. Auch der Kontakt zu den Mitarbeitern von Caritas ist immer enger geworden und wir waren, wie auch schon beschrieben auf Dorfbesuch mit dabei. Dieses Betätigungsfeld hat sich jetzt dank der gute Kooperation mit Andrea, unserer „Chefin“, noch mehr verstärkt und ich kann jetzt immer donnerstags und freitags mit CBR zusammen Arbeiten. Am Donnerstag geht es meist mit dem Motorrad in ein Dorf, um dort den behinderten Menschen zu helfen und am Freitag kommen die Patienten, die in der nähe Rulenges wohnen zum „Klinikbesuch“. Wir hoffen, dass wir dabei gegenseitig viel lernen können. Es stellt sich doch immer wieder heraus, das es toll ist, wenn man unsere verschiedenen, Kenntnisse kombiniert. Nebeinbei bin ich immer noch weiter sehr aktiv mit der Volleyballmannschaft der Schule. 2 mal die Woche ist Training und auch während der normalen Sportzeit spielen und lernen sie viel neues und verbessern sich stark. Erst gestern habe ich, wie hier üblich, einen „Monthly Test“ in den Volleyballtechniken abgehalten. Die Ergebnisse sind natürlich streng geheim 😉 Im Moment versuche ich auch noch ein Video von einem Volleyballspiel auf internationalem Niveau zu organisieren, da die Schüler und Lehrer so etwas noch nie gesehen haben. Sie sollen ja auch wissen, wo das hinführen kann, wenn sie weiter so fleißig trainieren. (Hat zufällig jemand so ein Video zu Hause, oder kennt jemanden der so etwas haben könnte? Bitte bei mir melden!!!)

As written in the headline there have been a lot of changes in the last month since we are back to Rulenge. Honestly we never been too busy working in school that is why I was always searching for other opportunities to use the time I have here sensefully. You could already read that I was going to the village Murugarargara to visit the Brothers there and see what they are doing in their project there. The contact to the workers of Caritas als grew more close and we were already on a fieldworktrip with CBR. This cooperation will be even better now, with the help of Andrea, my boss, we can now go every Thursday to a village and on Friday the patients close to Rulenge come and visit the hospital were wecan treat them. We hope that we can learn a lot from each other. To combine our knowledges which are quite different is most of the time very good. Besides that I am still training the volleyballteam of the school. Two times a week they are practising and also during normal sportstime they are playing and learn a lot and improve their techniques. I just recently did a “Monthly Test” but the results are top secret 😉 At the moment I also try to get a video of a international Volleyballmatch to show them how modern Volleyball looks like. They never seen sth like that before and they should know where their practise could lead to ( Does anyone has a Video of that at home or do you know someoneß Please let me know!!!!)

Aber auch neben/an der Parish ändert sich einiges: Gleich neben uns hat „Minesite Tanzania“ ihr Lager aufgeschlagen. Dies ist eine Firma, die die Umgebung nach Nickelvorkommen erforscht. Dazu haben sie ein Eingezäuntes Areal, auf dem viele Zelte stehen, in denen sie wohnen, provisorische Toiletten, eine Küche, zwei starke Generatoren etc., errichtet. Eine richtige Parallelwelt ist das. Und auch wir kommen in Kontakt mit dieser. Wir wurden angefragt, ob wir denn nicht ein Hygiene- und Verhaltenstraining für die Angestellten aus Rulenge geben könnten. Wir sind gerade noch dabei dies genauer zu erörtern, da dies kein einfaches Thema ist, und es sehr leicht zu falschen Auffassungen kommen könnte.

Also next to the Parish there are a lot of changes: We have a new neighbour. “Minesite Tanzania” built up a camp where Geologists from all around the world live. They are exploring the regieon for natural resources like Nickel. Therefore they built up a fenced area within tents, toilets, kitchen, two stron genarators etc. It is like a second world. And we also get in touch with it. We were asked to do a hygiene and cultural training with the workes from Rulenge. At the moment we are still evaluation how to do it because this is a very sensitve topic and there is the danger to be missunderstood.

Auch ein weiteres sportliches Highlight stand auf dem Programm: die gesamte sportliche Gemeinde Ruleneges machte sich auf den Weg nach Burundi und mit im Gepäck: 3 Wazungu. In dem Ort Muyinga in Burundi sollte ein Wettkampf in den Sportarten Fußball, Basketball und Netball ausgetragen werden. Aber erst einmal mussten wir dort ankommen. Eigentlich sind das ganze nur ca. 60-80 km Reise und man könnte theoretisch in knapp zwei Stunden angekommen sein, aber das ganze lief natürlich nicht so einwandfrei wie geplant. Die Fahrt ging schon einmal mit einer Verspätung von ungefähr zwei Stunden los. Halb Rulenge war dabei und wie genau diese Menschenmasse in einen Bus, einem Daladala (Kleinbus) und ein paar Taxen passten, ist mir bis Heute noch schleierhaft. Ich saß in dem Daladala mit weiteren 30 Leuten. Die Reise ging los und nach ca. 1 Stunde machten wir die erste Pause, wie ich vermute, damit wir gemeinsam an der Grenze ankommen. An der Grenze angekommen dachten wir, das alles schon im Vorraus geregelt worden war, aber nein, wir standen/saßen am Straßenrand und kamen uns vor wie eine Gruppe von Flüchtlingen, die nicht wissen, ob sie rein oder raus dürfen. Nachdem wir mit der freundlichen Dame im Migrationoffice geredet hatten, durften wir dann doch, da wir ja mit der Sportgruppe unterwegs waren, ohne Visa für den Tag einreisen. In Muyinga angekommen wurden wir alle erst einmal zu einem Essen eingeladen, bis es dann weiter mit den Spielen ging. WOW, das war eine Rießenüberraschung. Ich habe mir ja schon gedacht, dass einige Zuschauer dem Spektakel beiwohnen würden, aber mit dem was dort los war habe ich nicht gerechnet. Geschätzte 3000 Leute standen um das Fußballfeld, nur um dieses Spiel anzusehen. Für diesen speziellen Tag wurde eine Mannschaft aus Spielern von Rulenge und Ngara zusammengestellt, und da, wie die meisten von Euch wissen sollten,  Fußball nicht mein Spezialgebiet ist, wurde ich erst die letzten 10 Minuten eingewechselt. Natürlich war ich für die Menge das absolute Highlight. Als ich eingewechselt wurde, schrie das Publikum vor Begeisterung und jede meiner Bewegungen wurde genauesten beobachtet und kommentiert. Leider haben wir verloren, aber ehrlichgesagt, war mir das nicht so wichtig, es war ein so aufregendes Erlebnis und nach dem Schlusspfiff sind alle Kinder auf mich zugerannt und haben mich umringt, wollten meine Haare, die weiße Haut anfassen und den Mzungu grüßen. Da hätte ich fast Platzangst bekommen. Unglaublich, so was hab ich noch nie Erlebt!

Ich weiß, ich weiß, Ihr wollt natürlich jetzt alle Fotos davon sehen…Ihr habt Glück, die Silvia hatte Ihre Kamera dabei und so gibt es tatsächlich Beweisfotos von unserer Reise nach Burundi. Teresa hat auf Ihrem Blog die Bilder schon hochgeladen, deswegen werde ich fürs erste nur die Verlinkung dazu empfehlen: www.teresaintansania.wordpress.com

Another highlight was the sportevent for which we were travelling to Burundi. All the Football-, Netball- and Basketballplayer and it seemed like the the whole village met in the morning to go with one bus, one Dalladalla and some few Taxis to the “city” of Muyinga. How all the people it into these few cars is still unbelievable to me. To get there usually take around 2 hours for the distance of 60 to 80 kilometers. But well, we are in Africa and so we started with a delay of two hours, drove the first hour waited for all the other cars to arrive at the same time at the border. When we arrived there we had to wait for a long time and we felt like refugees who don’t know where to go. Actually we thought that everything was arranged in advanced… but no, that was not like that. Normally we need a visa to enter Burundi but because we were in this group they allowed us after a short discussion to enter for this day without paying. After that we could finally go on and all of the 30 people entered again the small Dalladalla with wich I was going. When we finally arrived in Muyinga they invited us first to a lunch which was really good and then we started to prepare for the matches. But what happened then I was not prepared for. As we went to the footballground there were already waiting a huge crowed. Around threethousend people, well the Rulenge people say it is 20000, but I don’t believe that. Anyway this was so unexpected. As you know I am not the best footballplayer and that is why I was only a substitution player. But for the last ten minutes is was substitued and the crowd cheered a lot. They were watching every step I did it was so awesome! Well we lost but that was not so important to me because it was so exciting to me and after the final wistle all the children ran after me to touch my hair and my white skin and to greet the Mzungu it was almost a little bit too much. Unbelivable I nevere expirience sth like that before! I know, I know you all want to see some pictures… and yo are lucky. Silvia had her camera with here and Teresa already uploaded some of them on her blog. SO go and visit her page to see them: www.teresaintansania.wordpress.com

Liebe Grüße aus dem regnerischen Rulenge

Euer

Rupert

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Published in: on März 25, 2011 at 3:47 pm  Comments (2)