meine Einsatzstelle

Hier möchte ich Euch nun kurz vorstellen, wie es dazu kam, dass ich diesen Freiwilligendienst antrete und ein paar Informationen zu meiner Einsatzstelle geben.

Meine Einsatzstelle

Alles begann damit, dass Afrika für mich und für viele Andere ein unbekanntes Land darstellt. Alles was mir unbekannt ist möchte ich kennenlernen, um mir mein eigenes Bild davon zu machen. Was gibt es einfacheres, als in das Land zu Reisen und dann auch dort zu arbeiten, um dieses besser in all seinen Facetten kennenzulernen.

Dank unserer Pastoralreferentin hatte ich einen Flyer der BDKJ (Bund katholischer Jugend in Bayern) in der Hand, in dem das vom Bund gestützte „Weltwärtsprojekt“ der BDKJ angepriesen wurde. Nach einer Bewerbung im letzten Jahr, 3Vorbereitungsseminaren und einem Sprachkurs werde ich im August nach Rulenge in Tansania fliegen, bzw. fahren.

Rulenge ist an der Grenze zu Ruanda und Burundi, einem Gebiet in dem vor einigen Jahren 800 000 bis 1 000 000 Tutsis, also 75% einer Minderheit in Ruanda getötet wurde. Armut beherrscht bis heute das Land. Nach und nach siedelten sich in Rulenge und Umgebung Organisationen an, die vor allem Bildung sowie Grundbedürfnisse für die dort lebenden Menschen zur Verfügung stellen. Die BDKJ Bayern hat eine Partnerschaft mit der Diözese in Rulenge-Ngara aufgebaut, mit der sie verschiedenste Stellen vergibt, z.B. als Mitarbeiter/in im Waisenhaus, als Mitarbeiter in der secondary school oder als technische Hilfskraft.

Was meine Aufgaben dort dann im genauen sein werden, kann nicht genau gesagt werden; was man sagen kann ist, dass ich versuchen werde, mit meinen Fähigkeiten, meiner Persönlichkeit und allem was ich habe, den Menschen dort zu helfen. Meine Arbeitsstelle ist dafür die St. Alfred Rulenge secondary school. Natürlich soll dies alles auch dem interkulturellen Austausch helfen, d.h. nicht nur, dass ich mir ein Bild von dem Leben, der Kultur und den Eigenheiten der Menschen in Tansania machen kann,  sondern dass ich den Menschen vor Ort einen Einblick in deutsche und europäische Kulturen näher bringen kann.

Euer Rupert

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Published in: on August 8, 2010 at 3:18 pm  Schreibe einen Kommentar