Meine Dhau-Schifffahrt oder die Verstrickung von Ursache und Wirkung

Das ist ein kleiner Nachtrag zu meiner Reise. Das Erlebnis mit der Dhaufahrt war eines meiner besten Erlebnisse, deswegen möchte ich Euch diese etwas genauer erzählen!

 

Wie Ihr lesen konntet habe ich einiges auf der Reise erlebt und immer wieder kam es vor, ohne es geplant zu haben, dass sich eines dem Anderen gefügt hat.

So erging es mir auch auf der Suche nach dem Weg nach Mafia Island. Zunächst hatte ich in einem Reiseführer gelesen, dass es zwei verschiedene Möglichkeiten gibt, um auf die Insel zu gelangen, einerseits mit dem Flugzeug oder andererseits mit dem Boot. Da ich dies vor meiner Abreise gelesen hatte, konnte ich mich vor Ort nicht mehr an die genaue Stelle an dem die Boote ablegen erinnern, also musste ich mich bei Einheimischen durchfragen. Diese Information zu erhalten, stellte sich als gar nicht so einfach heraus, da Mafia Island nicht so bekannt ist wie die berühmte „große Schwester“ Sansibar. Einen Tag vor meiner Abfahrt konnte mir dann doch ein tansanischer Freund den Ort „Kilwa“ nennen. Von dort legen angeblich Boote ab. Da ich Optimist bin und mir dachte: „Das schlimmste was mir passieren kann ist, dass ich einen neuen interessanten Ort kennen lerne und ein oder zwei Tage später den richtigen Hafen finde“.

Die Fahrt ging los und angekommen in dem ominösen Dorf, fand ich tatsächlich Leute, die mir bestätigten, dass es ein Boot gebe, das nach Mafia fährt. Ich solle am nächsten Tag noch mal vorbeikommen um das Ticket zu kaufen. Also bummelte ich durch den Ort, als mich, wie so oft ein Einheimischer begrüßte, diesmal jedoch auf Englisch. Auf der Reise habe ich gelernt, dass es oft nett ist, sich auf ein kleines Gespräche einzulassen also grüßte ich zurück. Bei der Unterhaltung erwähnte er, dass er eine Dhau besitzt, mit welcher er nach Sansibar Fracht befördert. Da ich davor schon mein Reiseziel ansprach, meinte er so nebenbei: „ Auf dem Weg nach Sansibar komme ich ja an Mafia Island vorbei. Fahr doch bei mir mit und ich lass Dich dann dort raus?!“ Nach kurzem Zögern, ich kannte den Mann ja noch nicht einmal mehr als fünf Minuten, ging ich auf das Angebot ein. Warum ich so schnell zusagte kann ich bis Heute nicht sagen, ich weiß nur, dass es eine sehr gute Entscheidung war.

Los ging es um saa saba (Sieben Uhr tansanischer Zeit), also wunderbar um gut zu schlafen und dann in der Früh loszulegen – aber nein sieben Uhr tansanischer Zeit heißt ja 1 Uhr mitten in der Nacht! Während die Crew während der Ebbe am Abend die Fracht, Holzbretter zu Hausbau, in das Boot schichtete ruhte ich mich von meiner Reise ein wenig auf einer Art Hängematte auf dem Boot aus. Der erste Vorgeschmack auf drei Tage Dhau-Schiffahrt. So richtig ging es dann, wie sollte es auch anders in Tansania sein, nicht um 1 Uhr Nachts sondern gegen Sonnenaufgang los. Dank des Windes aus dem Norden, auch Kaskasi genannt, ging es nur sehr langsam voran und ich konnte mich bei ruhiger See an das schwanken gewöhnen. Es ist schon sehr außergewöhnlich, dass diese Fahrt so einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, da im Grunde nicht viel passiert ist, aber gerade das war das Besondere. Neben kleinen Gesprächen mit dem Kapitän und dem beobachten der Arbeit der Crew, sie mussten meist mit Eimern das eindringende Wasser aus dem Boot schaufeln und ab und zu das Segel setzen, hatte ich viel Zeit einfach die Seele baumeln zu lassen und über dies und jenes nachdenken.

Der Kapitän stammt von einer kleinen Insel Kenias. Auf die Frage, warum er als Seemann arbeitet, meinte er nur: „Hierfür muss man nicht auf der Schule gewesen sein und ich liebe die See!“ Was gibt es für einen einfacheren Grund?!

Die Natur meinte es auch noch gut mit mir; Zwei mal konnten wir Delfine sehen und zu Heilig Abend gab es einen besonders schönen Sternenhimmel mit vielen Sternschnuppen. Zum 1. Weihnachtsfeiertag fuhren wir durch ein kleines Gewitter, um danach mit einem perfekten Regenbogen belohnt zu werden. Ein Festmahl gab es obendrein, das Fischen lief besonders gut und ein Fisch nach dem anderen wurde an Bord geholt. So konnte sich jeder voll schlagen. Es ist schon etwas ganz besonderes für so eine Landratte wie mich, frisch gefangen Fisch zu essen.

Angekommen auf Mafia Island durfte ich noch mehr über Ursache und Wirkung lernen. Da ich ja keine Kamera mehr habe, kann ich Euch leider keine Bilder von diesem Abendteuer präsentieren. Um Euch jedoch trotzdem einen Eindruck von dem Dhau-Schiffen zu geben, meinte es das Schicksal gut mit mir. Um den Sonnenuntergang zu genießen bin ich am Abend zu einer Lodge gegangen, von der man diesen besonders gut sehen kann. Während ich gemütlich dasitze, bereiten sich nebenan ein Fotograf und ein Pärchen auf ein Fotoshooting, für die Infobroschüre dieser Lodge, vor. Interessiert an dem Geschehen komme ich im Anschluss an das Fotoshoooting ins Gespräch mit dem Fotografen, der sich als Beat, ein typischer Schweizer, vorstellt. Im Gespräch merke ich, dass er ein sehr angenehmer Mensch ist, und in seinem Leben schon sehr viel erlebt hat. Seine ruhige Art von seinen Erlebnissen zu erzählen, die eigene Sicht der Dinge und Professionalität machen ihn zu einer Interessanten Persönlichkeit. Er erzählte mir von einem Projekt bei dem es um eine spezielle Art des  Buddhismus ging, wovon er eine Fotoausstellung erarbeitete, und dann auch noch von seiner aktuellen Arbeit:

Drei Monate – von Oktober bis Dezember 2009 – reiste er entlang der Küste Tansanias. Beobachtet Fischer und Bootsbauer, studiert Handbücher und lauscht Legenden, beschaute sich das Treiben am Hafen und segelte schließlich selbst mit auf einer Dhau. Er fotografierte weit draußen auf dem Meer, bei Wind und Wellengang. Seine Aufnahmen zeigen Menschen bei der Arbeit und bei der Überfahrt von Hafen zu Hafen mit denen er Geschichten und Märchen erzählt und so alle daran Teilnehmen lassen an seinen abenteuerlichen Reisen. Beat Pressers Tansania-Reise war ein Abenteuer, mit hartnäckigen Sturmböen, 22-stündigen Überfahrten und halblegalen Nacht-und-Nebel-Aktionen. Sehr fasziniert hat mich, dass er mit seiner Fotoausstellung, die er auf eine Dhau montierte, im Indischen Ozean von Hafen zu Hafen segelte. So konnte er, in Kooperation mit dem Goethe- Institut Dar Es Salaam, zu den Entstehungsorten zurück und den Menschen vor Ort die ganz besondere Wanderausstellung präsentieren.

Wen das jetzt neugierig gemacht hat und auch noch Bilder davon sehen möchte, kann ab April das Buch zu dieser Reise im Handel erwerben. Es erscheint im Horst Moser Verlag in München. Ich werde es mir bestimmt zulegen!

Durch diese Verkettung von Ursache und Wirkung ist aus dieser Reise etwas ganz besonderes für mich entstanden, an das ich mich bestimmt für immer erinnern werde!

Euer

Rupert

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Published in: on März 12, 2011 at 8:39 am  Comments (4)  

Reise

Das ist nun der komplette Reisebericht. Ich wünsch Euch viel Spass beim lesen und wer dadurch vielleicht Lust auf Tansania bekommen hat ist herzlich Willkommen selbst die Reise anzutreten!

This is the final journal of my travel. Enjoy reading it and who feels now like visiting it by himself is highly welcome to start the journey.

Ja, nun versuche ich die Reise in Worte zu packen, um Euch einen kleinen Eindruck davon zu geben. Dabei werde ich mich auf einige Highlights beschränken, da es sonst zu viel werden würde. Wer mehr erfahren will, ist ab August herzlich eingeladen bei mir vorbeizuschauen, um von mir mehr zu hören.

I try to write down what happend on my travel through Tanzania to give you an impression of it. I will point out some highlights otherwise it will be way too much. You are welcome to visit me back in Germany in August and I will tell you more about it!

Wie schon beschrieben fing alles in Kigoma an. Der Ort liegt wunderschön am Lake Tanganika, welcher den tiefsten Punkt Afrikas besitzt. Die erste Nacht verbrachte ich auf einem Campingplatz an einem einsamen Strand. Von dem norwegischen Besitzerehepaar wurde ich mit in die Stadt genommen, wo ich andere Freiwillige kennenlernte, die mich zu sich für die nächsten Tage einluden. Diese arbeiten auch an einer Secondary School, die jedoch deutlich schlechter ausgestattet ist als unsere Schule. Es war sehr interessant zu sehen wie diese Ihre Aufgabe sehen und auch bewältigen.

It started with Kigoma, a town next to the Lake Tanganika where there is also the deepest point in all Africa. The first night I spent at a campingground next to a lonesome beach. The norwegian couple who owns the place took me to the center where I met some other volunteers who invited me to there place. They also work at a secondary school which is not as well equipped as mine. It was very interessting to see how they see there task and try to volunteer there.

Nach Kigoma begab ich mich auf den Weg nach Mbey, eine Stadt noch weiter im Süden des Landes. Der Weg dorthin war beschwerlich, aber sehr spannend und wieder mit wunderbarer Landschaft. Es gab immer mehr Felsen und Hügel zu sehen und man fuhr direkt im „Urwald“ auf unbefestigter Straße. Einmal sind sogar Affen mitten auf dem Weg gesessen. Da dort selten Busse verkehren, bin ich per Anhalter mit einem Truck mitgefahren. Als wir abends auf halber Strecke halt machten, ging ich mit Ihnen noch Abendessen und danach in eine Unterkunft direkt an der Grenze zu dem kleinen Nationalpark Katavi. Am nächsten Morgen bin ich dann von Grunzgeräuschen aufgeweckt worden, wie sich heraustellte waren das Nilpferde, die im angrenzenden Fluss schliefen. Auf einem Gefangenentransporter ging es dann weiter nach Mbeya.

The way to Mbeya in the south was rough but very nice.  The landscape is so beautiful. More and more Rocks and Hills were to see and we drove through the „rainforest“ on a gravel road. Even ome monkeys were sitting on the road. As there are not so many buses I was travelling by hitchhiking a truck. Half the way to Mbeya we stoped close to the Katavi National Park and had some dinner together and afterwards they searched for a guesthouse for me. Next moring I was waken up by grunts. It was the Hippos sleeping in the river next to the guesthouse. On a prisonerstransport I went to Mbeya.

Man sieht schon, wieviele Freiwillige in diesem Land sind, denn auch in Mbey kam ich bei solchem unter. Dieser arbeitet in einer Secondary School, jedoch als Computerlehrer. Wie ich finde eine Superaufgabe, vor allem wenn man sieht, wie für viele der Computer ein noch völlig unbekanntes Objekt ist. Natürlich habe ich mir auch die Umgebung bei einer Wanderung angeschaut und bin mit einer wunderbaren Überaschung belohnt worden. Mit den Bergen vor Augen machte ich mich auf den Weg zu einem Gipfel, da ging es quer durch Felder und so kam ich auch in Kontakt mit den Einheimischen, die ich mit meinem kleinen Kiswahili und Hand und Fuß versucht habe nach dem Weg zu fragen. Je höher ich kam desto weniger Menschen gab es und auf einmal war ich in einem Urwald, mit viel Vogelgezwitscher, der Weg wurde immer schmaler und verwachsener bis ich auf einmal an einer kleinen freien Fläche stand, direkt am Abgrund zu einem rießigem Kratersee. Das war wunderschön und ich würde Euch gerne ein Foto davon zeigen, aber wie Ihr ja schon gelesen habt, wurde mir meine Kamera gestohlen.

You see how many voluteers there are. As I stayed in Mbeya at a volunteer at a secondary school as well. He is teaching computer I thing a very good project especially when you see how unknown a computer is to most of them. For sure I had a look around and so I started a walk straight up a hill next door. With my little Kiswahili I asked the workers on the field for the path up to the hill. Even some children followed me and tried to show me the way. The higher i came the less people there were and suddenly i was in a rainforest surrounded by birds singing. The path narrowed and then there was an open space and i stood on the edge of an crater with a huge lake. What a surprise! I would love to show you some pictures of it but on the way to Kigoma my camera got stolen…

Nach drei Tagen bin ich nach Matema Beach, an den Lake Nyasa der nur ein paar Busstunden von Mbeya entfernt ist, gefahren. Dort traf ich, wer wundert sich, wieder auf Entwicklungshelfer. Diesmal zwei Medizinstudentinnen die in dem örtlichen Krankenhaus helfen. Wiederum sehr spannend zu erfahren, wie Sie das Leben und die Arbeit in Tansania erleben. Die Verhältnisse in dem Krankenhaus sind schon sehr einfach und es gibt auch nicht allzuviele Geräte. Sie meinten, dass vor allem in dieser Gegend HIV ein großes Problem ist, da hier die Vielehe noch üblich ist und die Aufklärung noch nicht so gut ist wie in manch anderen Gegenden. Ein Rießenbonus Ihrer Arbeit ist eindeutig, dass Sie direkt am Lake Nyasa leben und somit am Feieraben in diesem Baden können. Aus diesem kommen im Übrigen die meisten Aquarienzierfische. Eine tolle Kulisse: Sandstrand, sauberer großer See und Berge im Hintergrund.

After three days I left to Matema Beach at the lake Nyasa, which is close to Mbeya. Guess what; yes I met by accident some other volunteers. This time medcine students who were helping in the regional hospital. It was very exciting to see how they think of the life and work in Tanzania. The state of the hospital is quite basic and there are also not so many equippment available. They told me that especially in this are HIV is a big problem as there is still polygamie common and also the knowledge is not so good about HIV. A big plus to there work is that they are located directly next to the lake and after work they can jump into it! A great view: Sandy beach, clear huge lake and mountains in the surrounding!

Die Reise ging weiter zu unseren anderen Freiwilligen vom BDKJ nach Mbinga und Peramiho. Dort konnte ich mich von meinen Magenproblemen erholen und so manche kulinarischen Genüsse genießen. Wer mehr über die anderen Freiwilligen wissen will, schaut einfach auf einen der Links auf der rechten Seite vorbei.

I went on to the other volunteers of my organisation to Mbinga and Peramiho. Ther I could have a rest of my stomachrumours and get some good food.

In Masasi, meiner nächsten Station traf ich den Leiter des dortigen Colleges welches Medical Officers ausbildet. In Tansania gibt es einmal das normale Medizinstudium und zum anderen die Ausbildung zum Medical Officer. Diese wurde eingeführt, zum einen da es einen chronischen Ärztemangel gibt und zum anderen, da das Studium sehr teuer ist und sich nicht viele sich dieses leisten können, um ärmeren eine Möglichkeit zu geben in diese Berufsrichtung zu gehen. Masasi selber ist ein ganz normaler Ort, aber vor meiner Haustüre gab es einen rießigen Felsen, von dem man eine hervorragende Sicht über die Landschaft hatte und auch den Sonnenuntergang bewundern konnte.

In Masasi my next stop I stayed with the head of the college for Medical Officers. Here in Tanzania there is on the one side the study for Medicine which is more expensive and therefore not so easy to acces for a lot of people and on the other side the college for Medical Officers. This apprentorship is cheaper and is established in East Africa to solve the problem of lack of Doctors. Masasi itself is a normal city but in front of the door there was a big rock from which I had a great view and a wonderful sunset.

Am anderen Ende von Tansania angekommen, in Mtwara, besuchte ich weitere Freiwillige des BDKJ. Sie arbeiten bei Schwestern in einem Montessorikindergarten. Da jedoch gerade Ferien waren, hatten Sie viel Zeit für mich und wir konnten abends zur Erstsemesterfeier der St Augustinuniversität gehen. Mtwara liegt am Meer und natürlich ließ ich mir das nicht entgehen! Dort aß ich auch zum ersten Mal in meinem Leben Oktopus.

On the otherside of Tanzania in Mtwara I met some more volunteers of the BDKJ. They work together with the sisters at a Montessorikindergaten. As there where holidays they had a lot of time and we could go to the prty of the firstsmesters of the St Augustin University. Mtwara is next to the ocean and for sure I jumped into it.For the first time in my life I ate Octopus. Nice.

Das nächste Ziel sollte Mafia Island sein, eine kleine Insel im Indischen Ozean, nahe dem Festland. Und wie kommt man auf so eine Insel, entweder mit dem Flugzeug, oder mit dem Schiff. Natürlich wählte ich das Schiff, aber ich wusste noch nicht was mich erwartete. Zunächst musste ich ein stück weiter in den Norden mit dem Bus nach Kilwa, von dort wurde mir gesagt, legen Schiffe nach Mafia ab. In dem Ort traf ich per Zufall auf einen Kapitän eines Daws (dass sind kleine Segelschiffe, die Fracht transportieren). Da er ein wenig Englisch sprach begannen wir uns zu unterhalten und dabei erwähnte er, dass er nach Sansiabr fahre und mich ja mitnehmen könnte und auf Mafia absetzen könnte. Das Angebot konnte ich nicht abschlagen, wann kriegt man denn schon einmal die Möglichkeit das richtige Seemannsleben in Tansania zu erfahren. Mitten in der Nacht wurde die Fracht, Holzbretter, geladen und als am frühen Morgen die Flut kam, ging es los. Ohne Motor, nur mit einem Segel, begann die Reise. Da wir schlechten Wind hatten (Kaskasi) kamen wir nur sehr langsam voran. Aber das machte nichts. Es war einfach wunderbar, diese Ruhe und Naturverbundenheit mit den Menschen dieses Landes zu erleben. Zu essen gab es Reis oder Ugali (Maismehl gekocht mit Wasser) mit frisch gefangenem Fisch. So verbrachte ich Heilig Abend unter dem Sternenzelt und hatte ein besinnliches Weihnachten. Am 25.12. gab es dann auch ein Festessen, da wir noch langsamer vorankamen, lief das Fischen umso besser. Nach drei wunderbaren Tagen auf See kamen wir bei Mafia an. Ein kleinse Fischerboot nahm mich mit auf die Insel.

Next destination was Mafia Island in the Indian Ocean. How to get there, by plane or by boat. Sure I decided to take the boat but not a normal one. In Kilwa I met a captain of a daw ( a small sailingboat for cargo) how told me he gonna sail to Zansibar and could take me and drop me at Mafia. Sure I took the offer and off we wen. During the night the loaded the cargo and early in the morning the sail was set. As there was a bad wind (Kaskasi) we could sail only very slow but that didn’t matter. It was so nice to dicover the life of the sailors and the quiet and peace of the sea. For food we had Rice or Ugali (maizfour boiled in water) with fresh fish. So I spent Chrismas Eve under the stars and on 25. we had a real nice meal. As the wind was very low we were sailing very slow but for fishing this was the best! After three wonderful days on sea we arrived at Mafia. A small fisherboat took me to the Island.

Auf Mafia angekommen bin ich zunächst zur Hauptstadt Kilindoni, dort konnte ich den Hafen, Strand mit Mangrovenbäumen und Affen, Fischermarkt und Stadtleben anschauen. Auf der anderen Seite der Insel ist ein Ort namens Utende, dort gibt es einen wunderschönen Strand und auch die Möglichkeit zu Tauchen und Schnorcheln. Eine Vielzahl von Fischen aber leider nicht so viele Korallen gibt es zu bewundern. Aber ein absoluter Höhepunkt war das Schnorcheln mit den Walhaien. Die größten Fische die es gibt, völlig friedlich und faszinierend neben Ihnen herzuschwimmen.

On Mafia I first went to Kilindoni there I could visit the harbour, the beach with the mangroovetrees and some monkeys, the fishing market and the citylife. On the other side of the Island there is a village called Utende with nice beaches and some places for scubadiving and snorkeling. Plenty of fishes but only some few coralls are there to see. An absolut highlight was the snorkeling with the whalsharks. These are the largest fish in the sea and totally peacfully. So you can snorkel next to them.

Nach Mafia ging es weiter nach Dar Es Salam, der inoffiziellen Hauptstadt von Tansania. Da ich große, dreckige, laute Städte nicht so gerne mag, gefiel mir natürlich Dar nicht ganz so gut. Im YWCA untergekommen traf ich nette Reisende, mit denen ich dann auch zusammen Neujahr verbracht habe, welches hier gar nicht so besonders gefeiert wird, also ohne Feuerwerk usw. Gratuliert hat man sich aber trotzdem und die Feier war auch sehr lustig.

Then I went to Dar Es Salam the inofficial capital of Tanzania. As I don’t like big, noisy, dirty cities I didn’t like it too much. I stayed in the YWCA and met some nice travellers with whom I spent new years eve. It is not celebrated as in Europe. It was a party but no fireworks and only a little cheering at midnight. It was fun anyway.

Von Dar ging es an einem Tag ca. 1200 Kilometer nach Mwanza. Ein ehemaliger Lehrer unserer Secondary School studiert dort Medizin und so konnte ich bei Ihm im Studentewohnheim übernachten. From Dar to Mwanza it was a 1200 kilometer drive. I met a teacher from our school who now studies Medicine and could stay in the hostle for students.

Etwas ganz besonders waren der nächste Tag: Ein weitere Lehrer wohnt nur knappe zwei Std von Mwanza entfernt und er lud ich zu sich nach Hause ein, um seine Familie kennzulernen. Da konnte ich mal wieder die unglaubliche Gastfreundschaft kennenlernen. Es wurde rießig aufgekocht und und seine Mutter adoptierte mich als 4. Sohn. Das war wunderschön und ich fühlte mich wie Daheim!

Something very special was the next day: Another teacher from y secondary school invited me to visit his homevillage close to Mwanza and his family. This was so speacial and I was so warmly welcome at there place that even his mother adopted me as her fourth son. They prepares me a huge meal and I really felt like home!

Ja und von Mwanza ging es dann mit einem kurzen Zwischenstopp in Ngara nach Rulenge zurück!

From Mwanza I went back to Rulenge with a short stop in Ngara!

Leider gibt es nur ganz wenige Fotos, die von Leuten gemacht wurden, die ich auf der Reise getroffen habe. Sobald ich diese habe, werde ich versuchen sie hochzuladen.

There are only a few pictures people took I met on the way and as soon as I receive them I will try to post them. Euch allen nochmal ein gutes Neues Jahr und Danke für Euer Interesse an meinem Jahr in Tansania!

I wishyou all a happy new year and thank you for your interest in my year in Tanzania!

Euer

Rupert

Published in: on November 26, 2010 at 5:00 pm  Schreibe einen Kommentar